BUXTEHUDER BÜRGER-GEMEINSCHAFT, FREIE WÄHLER

Energie und Umwelt - hier ist jeder gefordert und kann einen Beitrag leisten

 

Es ist egal, welche Hintergrundfarbe ein Parteilogo hat - Energie und Umweltschutz geht uns alle an. Wir verbrauchen immer mehr Energie, wollen aber keine Windräder sehen, weil sie die Landschaft unansehnlich machen, wollen keine Kohlekraftwerke, weil sie für einen erheblichen Teil der CO2 Emission verantwortlich sind, wollen keine Atomkraftwerke, weil diese gefährlich sind und deutlich teurer als man uns glauben machen will, sehen den Ausbau der Wasserkraft skeptisch, weil diese oft tief in Ökosysteme eingreift und Wanderwege für heimische Fische unterbricht - es ist ein Dilemma! Wie soll es also gehen?

Die Antwort liegt wie so oft in der Mitte - auf die Dosis kommt es an. Was können wir auf kommunaler Ebene tun? Oder besser was müssen wir tun - die Uhr tickt!

Grundsätzlich ist der Ausbau erneuerbarer Energieträger zu fördern. Windkraft macht Sinn, muss aber so geplant werden, dass es die Belange der Bürger im Blick bleiben. Vor Neubau ist immer zu prüfen, ob nicht über den Austausch bereits bestehender Anlagen mit höherer Leistung ein gleicher Effekt erreicht werden kann. Die Solarenergie muss vorangetrieben werden. Jeder Neubau sollte mit einer Solaranlage ausgestattet werden. Die Politik muss die Energieversorger, die sich oft gegen dezentrale Energiegewinnung stellen, in die Pflicht nehmen und entsprechende Regulierungen (oder eher Deregulierung) vorantreiben.
Auch der Ausbau von Photovoltaik-Kleinanlagen wäre bspw. geeignet einen ungenutzten Schatz im privaten Bereich zu heben. Leider hat der Gesetzgeber vor der Inbetriebnahme solcher Kleinanlagen einen unglaublichen Wust an Anmeldeformalitäten gesetzt. Viele europäische Nachbarländer sind bei der Umsetzung der EU-Richtlinien in diesem Bereich deutlich weiter. Dort gilt für Anlagen zwischen 600 - 800W eine Bagatellgrenze, wie sie auch von der europäischen Union empfohlen wird. In Deutschland muss eine solche Kleinanlage ab dem ersten Watt bei der Bundesnetzagentur angezeigt werden! Die Lobbyarbeit der großen Energieversorger scheint gut zu funktionieren.

Außerdem sehen wir großes Potential in der Technologie von Wärmepumpen und Wasserstoff als Energieträger. Insbesondere beim Wasserstoff steckt die Entwicklung noch in den Kinderschuhen. Hier bedarf es Mut und ein wenig Weitsicht diese Zukunftstechnologie voranzutreiben.

Anträge und Anfragen zu Nachhaltigkeit und Energiepolitik

 

Antrag der BBG/FWG zur Einbeziehung einer Wärmepumpenlösung zur Beheizung und Klimatisierung der Halle Nord.

[zum Antrag...]


 

Anfrage der Gruppe BBG/FWG und FDP zum Energiekonzept Bauprojekt Gislbertstraße vom 06.01.2018

[zum Antrag...]


 

Macht die Stadt ihre Hausaufgaben?! Anfrage zum Energieverbrauch der städtischen Gebäude vom 15.10.2017

[zur Anfrage...]

Ergänzende Nachfrage vom 14.11.2019

[zur Anfrage...]